klassische Massage, Ganzheitliche Frauenheilmassage, Fussreflexzonenmassage und Lymphdrainage

Gedanken zu Krankheit und Kranksein

 

Warum ich?

Diese Frage stellen sich die meisten Menschen nach der Diagnose einer Krankheit. Aber auch bei chronischen Leiden ist die Frage nach dem „Warum“ durchaus angebracht

Folgende Gedanken und Beobachtungen können Ursachen von Krankheiten beleuchten:

  • Sein wollen, was wir nicht sein können (übersteigerte Willenskraft, Überforderung)
  • Dort sein wollen, wo wir nicht sein können (Ich-Muss-Muster)
  • Undankbarkeit mit dem, was wir sind und was wir haben (Frustration, Enttäuschung, hohe Ansprüche, Unzufriedenheit)

Das Insistieren, Festhalten und dauernde Eingeben von  Energie in etwas, wofür man nicht geschaffen ist, schwächen uns. Es scheint immer mehr der Fall zu sein, dass es uns schwer fällt zu erkennen, was uns gemäss ist, wofür wir bestimmt sind, was uns lebensfroh und zufrieden leben lässt.  Was ist denn die eigene Natur, gegen die wir offensichtlich verstossen, da die Krankheitsbilder immer destruktiver werden? Wie kommt es, dass wir vergessen haben, wer wir wirklich sind?

Damit ein Bewusstseinswandel möglich wird, reicht es nicht mehr, mit Pillen, Kapseln oder Spritzen versorg zu werden. Positiv denkende, begeisterungsfähige Therapeut/innen müssen wieder und wieder versuchen, die Gesetzmässigkeiten von Krankheit und Heilung zu ergründen. Sie brauchen Ideen, wir müssen kreativer als Bakterien und Viren, als Krebs und immer neue Krankheitsbilder sein. Der Lernprozess besteht im Wechsentlichen darin, den Klienten und Patienten mehr zuzutrauen, den  akademisch erlernten, linear ausgerichteten Versorgungswahn „noch mehr Mittel“ zu hinterfragen und zur folgenden Aussagen zu stehen:

Der Patient heilt sich selber. Dort wo das Problem ist, ist die Lösung.

 

 

Krankheit als Warnzeichen

Es gibt verschiedene exogene Hindernisse, die einen Menschen daran hindern, sein Potenzial zu leben (erlernte Bilder, Vorstellungen, Verhaltensweisen, Schock, Traumata usw.). Dazu gesellen sich auch durch belastende Erfahrungen aufgebaute Hindernisse (negativ oder pessimistisch gefärbte Lebenseinstellung, mangelnder Selbstwert, Zweifel, Enttäuschung, Wut, Gross, Aggressionen usw). Ihrem Wesen nach ist die Krankheit zunächst einmal ein Zustand der Schwäche, des Energiemangels. Durch unseren Willen und unseren Verstand sind wir in der Lage, etwas zu wollen, was wir nicht sind. Erst durch schleichenden oder heftigen oder sogar plötzlichen Energieschwund merken wir, dass etwas nicht stimmt.

 

Der Fehler – dein Freund

 Wir alle machen Fehler, wir irren uns, gehen den falschen Weg, treffen die falschen Entscheidungen, stehen am Morgen mit dem falschen Bein auf. Es sind unsere Erfahrungen, woraus wir lernen können. In der Sekunde, in der wir einen Fehler erkennen, beginnt schon die Lösung. Warum? Weil wir im Moment des Erkennens sofort in geistige Bewegung geraten und allen tun, um den Fehler zu korrigieren, nämlich etwas zu ändern.

 

Änderung ist Wandlung und Wandlung ist heilend:

  •  Fehler erkennen, einsichtig sein
  • Bereitschaft zur Änderung
  • Nach einer Lösung suchen, Hilfe annehmen
  •  In die Tat gehen
  • Den guten Vorsatz ausrufen: Das passiert mir nicht wieder

 

Ein Fehler erkennen ist ein Zeichen höchster Intelligenz, denn ich kann nur etwas als falsch erkennen, wenn ich es an etwas Richtigem messen kann. Das Gefühl für das Richtige muss tief in uns verankert sein, sonst würden wir den Fehler nicht erkennen. Einen Fehler zu begehen ist kein Problem, denn wir können ja etwas ändern. Somit bringt jede Einsicht eine Lösung und hilft dem Menschen wieder in seine Mitte zu finden.

 

Karma

Karma heisst „Tat“ und die Tat ist das Zeichen des Erkennenden. Vereinfacht ausgedrückt: Wenn wir liebevoll handeln, werden  auch wir liebvolle Behandlung erfahren. Wenn wir aus selbstsüchtigen, habgierigen, egoistischen Motiven oder mit Gewalt handeln, dann wird auch das irgendwann zurück kommen. Dieses Prinzip erstreckt sich über Lebenszeiten. Es ist die Umsetzung des Prinzips der Gerechtigkeit. Belastendem Karma können wir begegnen, es korrigieren und sogar mit intensiver Absicht heilen, richtig und in gutem Sinne zu handeln und eine Kraft für das Konstruktive, Gute und Lichtvolle in die Welt zu setzen. Wir können den Auftrag erkennen, zu lieben und zu vergeben, weil eine Lebensspanne einfach zu kurz ist, um sie mit Hass, Widerstand, Negativitäten aller Art zu verschwenden. Im Karma verbirgt sich die grossartige Schöpferkraft, weil die Tat Bewegung ist und daraus Leben hervorgeht.

 

Heilung

Wenn Heilung stattfinden soll, geht das nicht ohne Eigeninitiative des Patienten. Im Leben in eine vertrackte Situation zu geraten gehört zu unserem Mensch sein, zu unserem Lebens- und Lernprozess. Rafft sich jemand auf, die schwierige Situation zu verlassen und bewegt sich Richtung Ausgang, geschieht sofort Erstaunliches. Der Entschluss zur Umkehr ist ausschliesslich die Aufgabe des Patienten, nämlich aus der Opferrolle in die Tat zu kommen. Heilung ist in diesem Sinn Umkehr und Veränderung auf allen Ebenen. Das heisst aber auch, dass man „Gesundsein“ dem „Kranksein“ vorzieht, was Hand in Hand mit Eigenverantwortung und dem Einlassen auf den persönlichen Lernprozess  geht. Aus jeder leidvollen Erfahrung in einer Sackgasse, in einem Tal des Leidens, gehen wir reifer und um wichtige Erfahrungen bereichert, hervor. In allem was uns geschieht, egal wie schlimm es im Augenblick aussieht, liegt Gnade.

Eine durchgemachte Krise öffnet  den Betroffenen oft die Tore zu einem tieferen  spirituellen Verstehen, innere Weisheit und einem erfüllten Leben.